Buchidee

Eine Buchidee entwickeln – 5 Strategien für den zündenden Einfall

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Ob unter der Dusche, beim Joggen oder im Halbschlaf – Ruhe und Ablenkung kitzeln so manchen unerwarteten Einfall hervor. So soll Archimedes das nach ihm benannte Prinzip des Auftriebs in der Badewanne entdeckt haben. Ob du nun leicht Ideen findest oder es dir schwerfällt, du kannst deine Kreativität mit bestimmten Techniken ankurbeln und so auf eine geniale Buchidee kommen.

Wie finde ich eine Buchidee im Alltag?

Es gibt zahlreiche Methoden, um Buchideen zu entwickeln. Ein Artikel aus der Tageszeitung oder ein Gespräch mit Freunden kann zu Inspiration und unerwarteten Einfällen führen. Werde zu einem aufmerksamen Leser und Beobachter, dann findest du leicht zu neuen Ideen, um ein Buch zu schreiben.

Lesen, lesen, lesen!

Jeder Autor hat als Leser angefangen. Die meisten Schriftsteller waren zuallererst Leseratten. Die großen Werke der Weltliteratur, ob nun von Shakespeare oder Thomas Mann, hatten Vorläufer, aus denen sie ihre Ideen gezogen haben. Shakespeare hat sich etwa von seinem Kollegen Christopher Marlowe inspirieren lassen oder Ideen von den antiken Autoren übernommen. Thomas Mann hat sich bei Nietzsche und Goethe Inspiration geholt.

Austausch mit anderen Autoren

Manche Inspirationen und Ideen entwickeln sich am besten, wenn man darüber spricht, von der eigenen Idee erzählt und Feedback von Autorenkollegen einholt. In Foren, Facebook-Gruppen oder Schreibgruppen vor Ort findest du Kontakt zu Schriftstellern. Auch Schwierigkeiten oder Schreibblockaden können durch den Austausch zu Gleichgesinnten behoben werden.

Das Zeitgeschehen verfolgen

Welche Themen sind in Presse, Fernsehen und Radio aktuell? Welche Stoffe beschäftigt die Gesellschaft im Moment und was davon lässt sich zu einer Buchidee entwickeln? Auch andere Künste, eine Ausstellung, Filme oder Dokumentationen können eine Grundlage für einen Einfall bieten. Gute Ideen lauern überall. Um sie zu finden, musst du neugierig und wachsam bleiben.

Persönliches Umfeld als Ideenquelle

Viele Autoren greifen für ihre Bücher auf eigene Erfahrungen oder die Erlebnisse von Menschen aus dem persönlichen Umfeld zurück. Nicht nur das Weltgeschehen, sondern auch dein Alltag und die Leute, die dir dort begegnen, können dich auf Ideen bringen. Welche Themen sind bei dir, deiner Familie und deinen Freunden aktuell? Können bestimmte Charakterzüge zu spannenden Figuren werden? Oder Gespräche zu interessanten Dialogen?

Mit welchen kreativen Techniken kann ich eine Buchidee finden? 

Ob Brainstorming, Mind-Maps oder Schreibübungen – es gibt unterschiedliche Kreativitätstechniken, mit denen du deine Buchidee konkretisieren und veranschaulichen kannst. Sie wirken wie ein Turbo. Mit diesen Methoden kannst du die Barrieren in deinem Unterbewusstsein einreißen und schnell und einfach Ideen hervorkitzeln.

Brainstorming

Schnapp dir einen Zettel und einen Stift oder öffne ein neues Dokument auf deinen PC. Du hast schon einen Schlüsselbegriff, aus dem du deine Geschichte entwickeln willst? Dann schreib dir alle Begriffe auf, die dir dazu einfallen. Lass deine Gedanken fließen und du wirst erstaunt sein, wie viele Ideen am Ende auf deinem Blatt stehen. Wichtig: Notiere ungefiltert, ohne zu bewerten. In diesem Schritt geht es nur darum, alles aufzuschreiben. Aussortieren kannst du am Ende immer noch.

Mind-Maps

Hinter der sogenannte Mind-Map verbirgt sich eine von Tony Buzan geprägte kognitive Technik. Auf der Mind-Map, wörtlich „Gedanken-(Land)karte“, kannst du die unstrukturierten Gedanken aus dem Brainstorming sortieren. Ordne dafür die einzelnen Begriffe mit Kreisen und Querverbindungen zu thematischen Gruppen, die zusammenpassen. So lässt sich Struktur in deine ersten Ideen bringen.

Kreatives Schreiben

Jeder Mensch kann lernen, kreativ zu sein. Davon geht die Methodik des kreativen Schreibens aus. Es umfasst spezielle Techniken, die Kreativität anregen sollen. Damit lassen sich Ideen entwickeln, strukturieren und in Geschichten oder Texten umsetzen. Es gibt Kurse und Ratgeber für kreatives Schreiben, bei denen Autoren ihre Tipps und Erfahrungen weitergeben.

Ideen finden zur Routine werden lassen

Dir will einfach keine Buchidee einfallen? Es war noch nicht das Richtige dabei? Setz dich nicht unter Druck. Schon ein Spaziergang oder eine Schreibroutine können helfen, um deine Ideen wieder fließen zu lassen. Wenn du regelmäßig schreibst, kommst du in einen disziplinierten Arbeitsfluss, der Ideenfindung zur täglichen Routine werden lässt. Du kannst Ideen schneller entwickeln und umsetzen. Wenn du das Gefühl hast, festzustecken, leg eine Pause ein. Lenke dich ab, atme durch – und komm mit neuer Energie und Motivation zu deinem Schreibtisch zurück.

Wie entwickelt man eine Buchidee auf Grundlage des Buchmarktes?

Es kann dir helfen, den Buchmarkt zu kennen, um eine Buchidee zu entwickeln. Auch klassische Verlage arbeiten auf diese Weise. Sie geben Sach- oder Fachbücher in Auftrag, weil gewisse Themen aktuell im Gespräch sind und daher auch in Buchform nachgefragt werden. Auch du kannst deine Buchidee vom Markt her entwickeln. Was ist gerade angesagt? Welche Bücher und Themen fehlen dort noch? Genau an der Stelle solltest du mit einer neuartigen Buchidee ansetzen.

Trends aufspüren

Was würden du oder deine Freunde oder Bekannten gern lesen? Welche Themen beschäftigen deine Leser besonders? Muss es tatsächlich der hundertste Thriller im Stil Dan Browns sein? Egal, ob es sich um einen Roman oder ein Sachbuch handelt, der Leser soll sich auf keinen Fall langweilen. Deshalb gilt, Geschichten zu finden, die er noch nicht kennt. Es gibt Onlineforen, Zeitschriften, Portale oder Messen, die aktuellen Trends und zukünftigen Entwicklungen nachgehen. Diese können dir bei deiner Spurensuche nach neuartigen Themen helfen. Dann platzierst du ein Buch im Markt, das echte Absatzchancen hat, anstatt alte Inhalte wiederzukäuen und mit vielen anderen Autoren zu konkurrieren.

Welche Genres laufen gut?

Um das herauszufinden, kannst du dich in einer Buchhandlung oder den Onlineshops in den einzelnen Buchkategorien umschauen. Schon ein Blick auf die Bestsellerlisten zeigt, welche Genres momentan beliebt sind. Du solltest dich mit einem Debüt nicht in einem überfüllten Genre platzieren. Halte lieber nach Nischen Ausschau. Subgenres, in denen dein Titel nicht einer Riesenkonkurrenz gegenübersteht, sind ideal für die Entwicklung deiner Buchidee.

Natürlich solltest du in dem Genre schreiben, das dir besonders Spaß macht. Auch wenn ein Thema noch so aktuell ist, wenn du dich damit nicht auskennst oder keine Lust dazu hast, lass es lieber. Stattdessen kannst du tiefer in deine individuellen Interessen und Themengebiete einsteigen – und auf dieser Basis gute Ideen entwickeln.

Konkurrenz analysieren

Wie sieht die Konkurrenz in deinem Genre oder der Nische aus? Welche Titel gibt es, wie sind die Cover gestaltet? Es kann dir helfen, deine Konkurrenz zu kennen – und dich dann gerade auf Ideen und Themen zu spezialisieren, die es noch nicht gibt. Lies dich in dein Genre ein. Welche Autoren sind besonders interessant? Von wem kannst du etwas lernen? Was machen sie gut, was könnte man besser machen?

Erste Einfälle zur konkreten Buchidee umwandeln

Viele Autoren haben immer ein Notizbuch bei sich, um spontane Ideen zu notieren. Das solltest du dir angewöhnen. Darin kannst du Textideen, Figurenbeschreibungen oder Dialoge aufschreiben. Mit diesen Text- oder Ideenbausteinen kannst du später deinen Roman oder dein Sachbuch entwickeln.

Wie kann ich meine Ideen strukturieren?

Du hast zahlreiche Ideen gesammelt, weißt, worüber du schreiben willst – aber wie kannst du diese Schnipsel zu einem umsetzbaren Konzept strukturieren? Am besten gehst du Schritt für Schritt vor: Formuliere aus den Notizen in wenigen Zeilen, vielleicht sogar nur einem Satz, deine Buchidee. Dabei kann dir die Schneeflockenmethode helfen. Wenn du unsicher bist, starte einen Livetest, bevor du ein genaueres Konzept entwickelst. Was halten deine Freunde und Bekannten von der Kurzzusammenfassung?

Handlungsgerüst planen

Was ist der ungefähre Aufbau deines Buches? Welche Aspekte sind wichtig? Wer sind die Figuren und wie entwickeln sie sich im Laufe der Geschichte? Am besten zerlegst du die Planungen in einzelne Arbeitsschritte. So fällt die Umsetzung wesentlich leichter, als wenn du versuchst, gleich alles perfekt durchzuplanen. Vielleicht hilft dir eine passende Schreibsoftware, um den Überblick über deine Ideen, Figuren und Handlungsabläufe zu behalten. Es gibt mittlerweile viele Programme, die dir Teilaspekte deiner Schreibplanung und -strukturierung abnehmen können.

Fazit

Um Buchideen zu finden, solltest du wachsam und neugierig sein. Selbst zu lesen ist die beste Grundvoraussetzung, um Ideen zu entwickeln. Auch Kreativitätstechniken können helfen, Einfälle zu generieren. Es schadet nicht, den Buchmarkt im Blick zu behalten und dich mit deinem Roman in einem Subgenre zu platzieren. Setz dich aber nicht unter Druck. Manchmal kann schon ein Spaziergang an der frischen Luft helfen, um neue Inspiration zu bekommen und die zündende Idee zu finden.

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